Das Koblenzer Jugendtheater hat einen Vogel – einen Goldenen

Die Musicalproduktion „Surfin Summer“ begeisterte nicht nur das KUFA-Publikum an Rhein und Mosel. So bringt das Koblenzer Jugendtheater den „Goldenen Vogel“ mit nach Kowelenz.

Wels. Eine Stadt in Oberösterreich. Gar nicht weit hinter der deutsch-österreichischen Grenze. Ort des Geschehens, das stadteigene Theater. Da steht er, mit stolzer Brust und vergoldetem Federkleid.Der „Goldene Papageno“. Und um ihn herum lauter „Goldene Vögel“. Am Ende des Abends sollen all diese Papagenos und Vögelchen ein neues Zuhause gefunden haben.

Der „Papageno Award“, ein internationaler Jugendtheaterpreis, zeichnet seit nun sieben Jahrenjunge Theaterbegeisterte aus und würdigt somit deren Talent auf der Bühne. Am letzten Märzwochenende hatte das Warten ein Ende – die professionelle Jury kürte die beste Produktion, sowie beste Haupt- und Nebenrolle. Auch das Koblenzer Jugendtheater war eingeladen. Das Erfolgsmusical „Surfin Summer“, sowie einige seiner Darsteller, standen auf der Liste der Nominierten.

Ein roter Teppich weist den Gästen den Weg durch den Eingang bis hin zur Bühne. Bunte Federn, Plakate und junge Menschen in Abendrobe, die Protagonisten des Geschehens und in der Überzahl, schmücken das Welser Stadttheater. Durch den Abend führen zwei Damen in blauem Ballkleid, die im charmanten Ösi-Akzent die Preisträger vorstellen und ihnen den güldenen Preis überreichen.

Die Konkurrenz ist genauso vielfältig wie stark. Von allem etwas dabei: Musiktheater wie reinesSchauspiel, Klassiker wie Eigenproduktionen, mal gesellschaftskritisch, mal historisch, mal „Gute-Laune-Schinken“. Nach und nach werden die Preisträger*innen vom Applaus auf die Bühne getragen.

Auch das Koblenzer Jugendtheater darf sich zu den Glücklichen zählen. Gleich drei Goldene Vögel haben ihren Weg bis nach Koblenz gefunden. Lena Wecker erhält das Vögelchen in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ für die Rolle der Barbara. Max Aschenbrenner, im Musical Barbaras Neffe Chad, erhält den „Goldenen Vogel“ für die beste Nebenrolle und schließlich kann sich noch die gesamte Produktion über einen Vogel (Kategorie „Beste Produktion“) freuen. Diese Auszeichnung gilt Besonders dem Team um Regisseur Frank Eller, dem der Stolz ins Gesicht geschrieben steht.

Stolz, das können wir sein! Zum „Goldenen Papageno“ hat es nicht gereicht, aber in zwei Jahren geht der Award in die nächste Runde und wir kommen gerne wieder.